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  • TomatoTomatoe – a lightweight pomodoro timer for Windows with worklog.
    tt_ss   Today, a little utility for your productivity needs – TomatoTomatoe, a little pomodoro timer for Windows. Check out the pomodoro technique – it’s a nifty lifehack! The program sits in your system tray and allows you to launch a 20 minute pomodoro, which will count down in a little always-on-top window. At the end, it’ll ask you to describe and rate your pomodoro and write your notes together with the date and start/end time to a csv in a location of your choice (it’ll save your choice). So after a couple of weeks, you’ll be able to import your data into Excel and run the most amazing stats. Let me know your thoughts! — DOWNLOAD TomatoTomatoe
  • Control The Hype Machine website from the system tray (and download the current song)
    I so happen to love the Hype Machine – a nifty website that aggregates music blogs – and happen to listen to it. A lot. Of course, it’s a website. So to interact with it, you’ll have to bring the browser window to the front, pause/play/skip/love a song or whatever, and alt+tab back to whatever you were doing. Not good. Especially if you’re in the flow, working, writing, clicking cookies, whatever you do. There must be a better way… So I fired up my trusty AutoIt and build a little tool that sits in the tray area of your task bar and waits for you to pause/play, ffw or rew or love the song. It even tells you the title! Yeah, I know. Just fire up hypem, navigate to the freshest tracks, your favorites or whatever, start playing and do what you need to do.
    Boom! Screenshot!
    Caveat empor: 1) It works only with Chrome. And Windows. If you really really want it for another browser, comment. 2) You cannot minimize the hypem window or have it as an inactive tab in a Chrome window – so you basically open hypem.com in a new window and let it there, the window doesn’t need to be in focus or in the foreground though. 3) It works for me, but hasn’t been tested anywhere else. Let me know if you encounter issues. — DOWNLOAD — (hypem_tb_stable.exe) [Update] Working on a “Save this song as…” function with which you can download / save the current song playing. It’s still a bit wonky (in terms of identifying the mp3 file among all the chrome cache files), but if you empty your browser cache before using it it should work. — DOWNLOAD (added features, but stuff might be broken) — (hypem_tb_latest.exe)
  • HOWTO Pair Apple Bluetooth Keyboard with Windows 7
    People on the internet (e.g. here and here) seem to have noticed that in Windows 7, pairing your Apple Bluetooth Keyboard is not an easy task. If you find difficulties such as timeouts etc, there is a reason. Windows 7 wants to pair with the keyboard by giving you a code that you have to type on the keyboard, same procedure as in Mac OS X. Now, the not-so-secret is: this does not work. After selecting the keyboard in the Add Bluetooth device wizard and clicking “forward”, you meet an eternally spinning waiting icon or some other error after a little while. Solution of the problem is to actually type a numeric code like “0000” or another one of your choice on the BT keyboard just after you clicked on “forward” and then hit enter (once or twice…). Windows 7 should ask you to confirm the key you just typed and voilá. If it does not work the first time, switch the keyboard on and off and give it another go. Worked for me 🙂
  • Make keywurl 1.4 (beta 7) work with Safari 4.0.3 on Tiger
    Keywurl is great. Safari is great. Tiger too. Leopard, too. Etc. For those of us who still use Mac OS X Tiger (10.4), Apple was nice enough to give us a version of the new Safari (Safari 4 or 4.0.3, to be precise). Keywurl on the other hand is THE must-have extension to Safari. Now, keywurl 1.4 adds Safari 4.0.3 compatibility. But only on Leopard. Thus, when updating Safari to its version 4 on Tiger, the old version of keywurl you installed will not load anymore. The new keywurl version (as mentioned, 1.4 beta 7) is compatible with Safari 4.0.3 but when trying to install the 1.4 beta 7 Keywurl.bundle on Tiger it does not work. So far, no surprise. I found a quick fix to make the 1.4 beta 7 Keywurl.bundle for Safari 4.0.3 work in Tiger. To do this, show the Keywurl.bundle’s package content, open the “Contents” folder and open the Info.plist with an appropriate text editor (may I suggest Smultron?). The part that needs fixing is: SIMBLTargetApplications BundleIdentifier com.apple.Safari MaxBundleVersion 5531.9 MinBundleVersion 5530 Simply substitute under MaxBundleVersion and MinBundleversion the first 5 for a 4, i.e. 4531.9 and 4530 instead of 5531.9 and 5530. Save, close/reopen Safari in case and voilá, Keywurl loads (and works). Obviously, this is a quick hack with no guarantees, there are no problems on my machine besides the keywurl configuration pane in Safari’s preferences not working. But you can manually edit the /Library/Application Support/Keywurl preferences file (Keywords.plist) and in every case your previous configuration should still work.
  • News Mashup: SPD und CDU einigen sich auf Verbot von Peer Steinbrück nach Steueroasen-Amoklauf
    Berlin, 07.05.2009 / PPA Die große Koalition hat sich nach den jüngsten, tragischen Ereignissen um den verbalen Amoklauf des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück darauf geeinigt, schnellstens Symptombekämpfung zu betreiben und ihn zu verbieten. Dem steuerpolitischen Anschlag waren die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Burkina Faso sowie der gesunde Menschenverstand zum Opfer gefallen. Steinbrück hatte sich illegal mit Peitsche, Daumenschrauben und wackligen historischen Sinnbildern ausgestattet und den genannten Ländern aufgelauert.
    Photo (C) AFP - Steinbrück direkt nach seinem Verbot
    Photo (C) AFP - Steinbrück direkt nach seinem Verbot
    “Peer Steinbrück macht mit verbalen Splitterbomben Jagd auf die Steueroasen dieser Welt und trägt zum Schrumpfen des Baumbestandes und somit zum Ausbreiten der umliegenden Steuerwüsten bei. Dadurch wird Steuerhinterziehungsbekämpfung nur simuliert!”, begründete der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) das geplante Verbot in der Neueren-Neusten Osnabrücker Zeitung. Auch wurde beschlossen, Parteien “ohne Verdacht” auf eventuelle Mitgliedschaft von Peer Steinbrück zu kontrollieren. Damit sollen ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden. Parteien, die unangemeldete Kontrollen des Steinbrück-Verbots ablehnen und die Buchstaben N,P und D im Namen tragen sollen ebenfalls verboten werden.  Weiterhin soll zur Vermeidung von zukünftigen Finanzministern die Weiterverbreitung der Volkswirtschaftslehre untersagt werden. Steinbrück war dafür bekannt, lange Jahre seiner Jugend unter dem Einfluss der VWL gestanden zu haben, was als auslösendes Motiv seiner Missetat nicht ausgeschlossen wurde. Ebenso könnten vergangene Forderungen des Peer S. wie die Tätowierung der eigenen Steuer-Identifikationsnummer auf den Unterarm jedes Bundesbürgers im Licht der Ereignisse neu interpretiert werden. Auch seine SPD-Mitgliedschaft und die geplante Enteignung von HRE-Aktionären weise auf einen angeborenen pathologischen Kontrollwahn und Verlust des Sinns für Realität hin, so Psychologen. “Wir haben ihm ja gesagt er solle sich doch um die Bankenaufsicht kümmern, aber er wollte lieber Cowboy und Robin Hood spielen” kommentierten Nahestehende des Verbotenen die Situation.
  • Soziale Unruhen ad hominem
    Na gut, (d/n)och kein SPD-Post. Ein gewisser Herr Eppler behauptet, Schwarz-Gelb könnte “Unruhe” bringen.
    “Die Spaltung der Gesellschaft setzt Gewalt frei”, das könne man in Schwellenländern beobachten. Um dieser Gefahr in Deutschland zu begegnen, brauche es mehr sozialen Ausgleich. “Wir könnten uns gegen die Gefahr immunisieren”, meinte Eppler. Wenn es aber nach der Bundestagswahl zu einer Koalition von Union und FDP komme, sei eine Verschärfung der Probleme zu erwarten. “Wenn es Schwarz-Gelb gibt, dann werden wir ein ziemlich unruhiges Land werden”.
    Das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Deutschland, unruhig? Menschen, die auf der Straße demonstrieren und Luxuskarossen abfackeln? Bankschaufenster einschmeißen? Manager und den einen oder anderen Kellner oder Klavierspieler lynchen? Zum Glück warnt uns Herr Eppler davor. Ganz desinteressiert. Seine rationale, sicherlich auf zahlreichen objektiven Informationen basierte Analyse zeigt uns kühl und souverän Kausalzusammenhänge auf, die wir nun wie glückliche rosa Osterhäschen durchschauen können und deren unfriedliche Konsequenzen wir nun doch nicht ertragen müssen. Wer ist denn dieser rettende Herr Eppler? Sage und staune, man hätte es nie gedacht. Ein SPD-Politiker. Wie jetzt? Aber trotzdem sind doch seine Warnungen sicherlich völlig ohne Hintergedanken? Nur die Sicherheit Deutschlands liegt ihm am Herzen? Seine Äußerungen sind doch sicherlich unabhängig von seinen parteipolitischen Interessen zu verstehen?! Mal ganz im Ernst, seit wann ist eigentlich das ad hominem-Argument so diskreditiert? Weil X etwas sagt, was man mit seinen eigenen Interessen erklären kann, bedeutet es natürlich nicht, dass dieses Etwas falsch ist. Aber die Einschätzung des Wahrheitsgehalts wird dadurch nicht leichter. Aber bei Behauptungen mit ungewissen Wahrheitsgehalt wie die von Herr Eppler darf man bei der Bewertung seiner Aussagen die Eigeninteressen des Äußerers nicht außer Betracht lassen. Er hat schließlich alle Anreize der Welt, solche Behauptungen in die Welt zu stellen, ob sie nun war sind oder nicht. Und Erfahrung lehrt: was Politiker über die negativen Konsequenzen eventueller Wahlerfolge der politischen Gegner sagen, ist meistens Bullshit. Genau so wie das, was Politiker über die positiven Konsequenzen des eigenen Wahlerfolgs sagen. Hat eigentlich schon irgendjemand, der nicht unmittelbar mit dem Klassenkampfspektrum der deutschen Politik im Verbindung steht, solche sozialen Unruhen als realistische Gefahr identifiziert? In the meanwhile schlägt Frau Schwan einen runden Tisch zur “Wiedergutmachung” vor
    Die Verursacher der Finanzkrise sollten sich dort versammeln, um über eine Wiedergutmachung zu beraten. “Die Bürger dürfen nicht das Gefühl haben, dass sich diese Leute jetzt einfach davonmachen können”, forderte die SPD-Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl dem Berliner “Kurier am Sonntag”. Eine pauschale Manager-Schelte sei aber “wenig hilfreich”, sagte sie in der “Rheinpfalz am Sonntag”. Schwan forderte eine gründliche Aufarbeitung der Krise, um erneute Spekulationsblasen zu vermeiden. Es müsse dafür gesorgt werden, “dass Manager in Zukunft für offensichtliche Fahrlässigkeiten, die dann die Allgemeinheit ausbaden muss, auch angemessen haften”.
    Zum Glück hat Frau Schwan, mit ihrer sicherlich überragenden wirtschaftlichen Kompetenz, die “Schuldigen” schon abschließend ausfindig gemacht. Vielleicht mag sie ja mal eine Liste von Menschen und den “offensichtlichen Fahrlässigkeiten”, die diese begangen haben, öffentlich machen? Am besten wäre es ja noch, gleich auch noch die Art der Wiedergutmachung festzulegen. Damit könnten soziale Unruhen sicherlich verhindert werden. Und zukünftige Spekulationsblasen, die ja nicht etwa durch so langweilige Sachen wie verfehlte Finanzpolitik oder staatliche Markteingriffe sondern durch “offensichtliche Fahrlässigkeiten” der Manager entstehen, gleich mit. Wenn der Satz “Herr, lass Hirn vom Himmel regnen” sich nicht durch unrealistische religiöse Annahmen und sein Gebrauch durch Menschen, die als allererstes etwas Hirn nötig hätten, disqualifiziert hätte, würde ich ihn jetzt kommentarlos stehen lassen. Als beste Alternative schlage ich jedoch vor, den verehrten Sommer, Eppler und Schwan über postalischem Wege etwas wirtschaftswissenschaftliche Literatur zukommen zu lassen – vielleicht würde dies etwas ähnliches bewirken. But I won’t hold my breath. Ich schwanke in der Entscheidung bezüglich der besten Interpretation des Warums der Worte solcher Menschen in den Medien. Entweder sie wissen es in Wirklichkeit besser, philosophieren fernab der Mikrofone über die tiefen Gründe aller Krisen und haben ihre Seele einfach für eine sozialdemokratische Machtübername an die Demagogie verkauft. Oder sie haben wirklich keinen blassen Schimmer und sind mit ihren Denkmustern in einer irrationalen, undurchdringbaren und ideologiegetränken Scheinwelt zuhause. Oder beides. Aber mit dem tatsächlichen Hier und Jetzt, den tatsächlichen Mechanismen wirtschaftlicher Turbulenzen oder den eigentlichen Problemen dieses Planeten und der darauf befindlichen Menschen haben ihre Ausführungen nur noch marginal etwas zu tun.
  • Neid
    Menschen vergleichen sich gerne mit anderen. Das absolute Niveau des eigenen Besitzes taugt nicht lang zum Glück, wenn der Nachbar noch einen Ferrari mehr vorm Haus zu stehen hat. Deswegen sind relativ zu uns weniger vermögende Gesellschaften glücklicher, so lange die Verteilung des vorhandenen Vermögens unter allen Mitgliedern der Gesellschaft ausgewogener ist. Es scheint für das kollektive Wohlergehen besser zu sein, wenn keiner ein Ferrari hat, als wenn 50% aller einen haben. Was sagt dass über uns als Menschen aus? Nur, dass wir neidisch sind, was keine Überraschung ist. Wie Tiere gönnen wir dem anderen nicht, was wir selbst nicht haben. Abweichler sind ungern gesehen. Das hat(te) durchaus einen Sinn für das Individuum des Pleistozön – die eigenen Überlebens- und Fortpflanzungschancen werden geschmälert, sobald jemand anderes eine bessere Ausstattung besitzt. Sei es Intelligenz, Schönheit oder Reichtum. Obwohl Neid seine evolutionsbiologische Relevanz mittlerweile verloren haben könnte, muss die Mehrheit der homo sapiens sapiens doch immernoch als neidisch gelten, obwohl es, im Zuge einer natürlichen Variation, Menschen gibt, die tendenziell weniger neidisch sind als die Mehrheit ihrer Artgenossen. Ob sich der ”durchschnittliche Neid-Faktor” der Menschheit verschiebt, wäre eine interessante Frage – jedoch würde es wahrscheinlich eine Änderung über lange Zeiträume sein. Anreize einzelner Gesellschaften, Neid im Zaum zu halten, hat kurzfristig gesehen wahrscheinlich auch größeren Einfluss auf die beobachteten Unterschiede im ”Neid-Niveau” von Gesellschaften. Neid kann zweierlei Effekt auf das (materielle) Wohlergehen einer Gesellschaft haben. Nein kann Gesellschaften zersetzen, wenn eine Mehrheit ihren Neid auf die einfachst mögliche Weise beseitigt, indem sie ihm nachgibt. Dadurch wird die beneidete Minderheit so lange schikaniert, bis sie sich nolens volens anpasst – an das niedrigere Niveau derer, von denen sie beneidet werden. Neid kann Gesellschaften aber auch zu Wohlstand verhelfen. Wenn entweder nur eine Minderheit neidisch ist, was wohl nur in sehr kleinen, nicht-repräsentativen Gesellschaften (Firmen, Wissenschaftlichen Societies, vielleich auch noch bevölkerungsarme Länder) möglich ist, oder wenn die Mehrheit der Neider den schwierigen Weg wählt, ihren Neid zu beseitigen – in dem sie sich dahingehend betätigen, den Unterschied zwischen sich und den Beneideten zu verringern. Dieses Verringern besteht durch Anstrengungen, den Beneideten näher zu kommen. Jedoch ist es tendenziell ein ungleiches Rennen. Von einem gesamtgesellschaftlichen Standpunkt gesehen, ist das Aufschwingen wohlstandmaximierend. Neid als Anreiz zur Imitation zu interpretieren, steigert absolut gesehen den Wohlstand aller. Nun aber ist Neid tatsächlich dadurch nicht unbedingt verringert – auch wenn sich der absolute Wohlstand aller erhöht, werden die Neider nur den gleichbleibenden oder wachsenden Unterschied zwischen sich und den Beneideten wahrnehmen, was ihren Neid weiter antreiben könnte. Kann dieser Neid nun wieder so kanalisiert werden, dass es produktive Tätigkeiten unterstützt, wird diese ”positive Neid-Spirale” wachsenden Wohlstand begründen – obwohl vielleicht dieser wachsende Wohlstand von einigen Menschen (irrational) nicht als solcher wahrgenommen werden kann. Andersrum kann, bei fehlender Transformation des Neides in Anreiz, sich aufzuschwingen, der wachsende Neid irgendwann nicht mehr kontrolliert werden und übernimmt die Interpretationshoheit im Geist der Neider, die sich dann darauf verlegen werden, lieber wegzunehmen als aufzuschwingen. Das würde die Situation etablieren, dass eine Mehrheit dieser Individuen ihren Geiz nicht (mehr) dadurch ausschalten möchten oder können, dass sie sich aufschwingen zum Objekt ihres Neids, also die Entfernung selber füllen, sondern lieber den anderen niederziehen möchten auf ihr eigenes Niveau. Eigenes Dazuerlangen wird durch fremdes Wegnehmen ersetzt, also ein Angleichen nach unten anstatt nach oben vorgenommen.  Aus historischer Perspektive ist es ironischerweise so, dass sich bei Schönheit, die nicht durch Tätigkeit signifikant verbessert werden kann, sich aber Angleichen nach oben statt nach unten durchgesetzt hat. Schönen Frauen wird nicht das Gesicht zerkratzt, sondern ihre weniger schönen Kollegen quälen sich durch Diäten und schwimmen durch Swimmingpools voll Schminke, um sich ihren Vorbildern anzunähern. Das Ideal ist das der Schönheit. Auf der anderen Seite steht Reichtum und Vermögen. Durch christliche Tradition und deren Sklavenmoral ist Reichtum verpönt – Johannes Calvin stand und steht allein auf weiter europäischer Flur. Neid auf Wohlstand scheint stärker zu sein als der auf Schönheit oder Intelligenz. Schönheit oder Intelligenz können schlecht weggenommen oder hinzugewonnen werden – jeder ist mit einer gewissen Ausstattung dieser Eigenschaften geboren und das Bewusstsein der fundamentalen Unveränderlichkeit dieser Ausstattung begünstigt  wohl die Akzeptanz derselben. Reichtum, jedoch, kann erfochten werden. Der besondere Neid auf Reichtum basiert nicht nur auf dem eigentlichen Unterschied zwischen Neider und Beneidetem – sondern auch und vor allem auf der tollen Wut des Neiders, unfähig gewesen zu sein diesen Unterschied bis jetzt zu verringern oder gar auf der Seite des Beneideten zu sein. Solange jeder seines Glückes Schmied ist, müssen sich viele damit abfinden, schlechte Schmiede zu sein und selber Schuld daran zu haben. Keiner ist seiner Dummheit schuldig – aber viele ihres Neids. Oder? Hat nicht Balzac gesagt dass hinter jedem Reichtum ein Verbrechen steht? Balzac war sicherlich kein Marxist. Das Zitat im Original ist ”Le secret des grandes fortunes sans cause apparente est un crime oublié, parce qu’il a été proprement fait’’. Sans cause apparent  ist der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen: Reichtum ohne erkennbaren Grund. Doch wenn man sich den Lebenslauf von erfolgreichen Menschen anschaut und die Offenheit hat, um es ihn zu sehen, dann wird meistens doch mindestens ein Grund offensichtlich. Ist Reichtum nicht etwa eine Funktion der Intelligenz und des Fleißes? Nun kann ein überdurchschnittlich Begabter schneller und besser beobachten, erfassen, Kausalzusammenhänge durchdringen und Lösungen entwerfen. Im Kontext des wirtschaftlichen Handelns entsteht für ihn also ein Vorteil. Und solch Begabung ist selten – haben also einige Wenige große Vorteile gegenüber vielen Mehreren. Nun ist vielleicht doch das Bewusstsein um die eigene fundamentale und unüberwindbare Unterlegenheit nicht so leicht, wie oben dargestellt – nur ist diesmal die Beseitigung einfacher. Wenn die Angleichung von Schönheit schwierig und immanent mit körperlichen Übergriffen verbunden und die Angleichung von Intelligenz unmöglich ist, so ist die Angleichung von Reichtum doch relativ gesehen unproblematischer durch eins der wunderbaren Instrumente der Zivilisation: Steuern. Direkte Steuern können, wenn mit dem Ziel eingesetzt, den Vermögensabstand zwischen Individuen verringern. Die Neider haben einen hervorragenden moralischen Schutzschild, da die weggenommenen Gelder ja ”dem Staate” und somit der Allgemeinheit zugute kommen würden. Die Philosophie, wie so ein Staat auszusehen habe und was er zu tun hätte, unterscheidet sich signifikant zwischen verschiedenen politischen Strömungen. Der Grund der Unterschiede mag komplex zusammengesetzt sein – Neid alleine ist sicherlich nicht die grundlegende Erklärung (andere menschliche Gefühle und deren Manifestation werden eine ebenso große Rolle spielen) – aber ein Unterschied mag sein, wie die Menschen in den verschiedenen Parteien mit ihrem Neid umgehen. Einige mögen ihn als Antriebsfeder nutzen – andere haben sich ihm hemmungslos hingegeben. Das Ziel, Vermögen anzugleichen, wenn schon alles andere nicht angeglichen werden kann, steht jedoch vermutlich desto deutlicher im Hintergrund, desto höher die Steuern sind, desto weniger sie im Zusammenhang mit der Qualität und Quantität der gelieferten Leistungen des Staates selber stehen und desto mehr vom Staat verlangt wird, ”harmonisierend” einzugreifen. Das dabei vorgebrachte Argument, Vermögensgleichheit bringe Frieden und gutes Einvernehmen in einer Gesellschaft gilt also nur, wenn die Neider die Wahl zum einfachsten Umgang mit ihrem Neid getroffen haben. Unter der Wahl des Aufschwingens brächte eine solche Vermögensgleichgeit nur ein Ende des Anreizes, aktiv zu werden. Stagnation und Abwesenheit aller Fortschritt wäre die Folge. Haben sich die Neider hingegen aufs Wegnehmen festgelegt, dann ist die Ergebnisgleichheit im Drang nach Vermögen das Endziel. Wenn alle auf ein Niveau herabgezogen wurden, kann sich die Mehrheit zurücklehnen und im Gleichschritt vor sich hin leben. Die Minderheit, die nach einem Mehr strebt, müsste irgendwie unter Kontrolle gebracht werden – aber unter vielen Gleichen fällt ein Abweichler schnell auf. Nur, wollen Neider nicht vielleicht doch lieber Beneidete sein? Das wäre nicht unüberraschend – strebt doch jeder first and foremost nach Überlebensvorteilen. Aber wenn so ein Vorteil für viele nicht erreichbar ist, ist’s immer besser wenn keiner einen Vorteil hat als wenn wenige Andere ihn haben. Im nächsten Blogeintrag wird es dann um die SPD gehen.
  • What are we?
    It seems to me that a person is made up by three layers: 1) The natural endowment of traits 2) Habits 3) The acquired endowment of traits Everything that determines who we are and what we do can be thought of as these three layers interacting. Obviously, the first layer is more fundamental. The second layer and the third one are closely interrelated in that they mutually reinforce themselves and build upon each other. Still, the acquired endowments are less an obstacle to change than habits, and those are less an obstacle than what you are born with. Health is a function of how we are born, what our habits are and as a consequence where we stand today. Success in life depends on innate factors (intelligence and “beauty”) , on our habits (doing sport or not; procrastinate or not; getting up early or not) and then on what we achieved already (because what we got opens doors that may be closed otherwise). There cannot be an imbalance too pronounced when seeking to successfully improve our lives or ourselves.  Seeking good health when born with a crippling disability is destined to fail, but so is seeking it with bad habits (but to a lesser degree). And acquired traits of bad health can be overcome automatically by changing habits. And time. Time will reinforce any habit (Nelson and Winter, 1982: The evolutionary theory of change) that we choose or not choose to establish. As can be seen, habits are the ultimately most important tools to realize our aspirations or change in more desirable directions. There cannot be lasting change with spontaneous, tumultuous change that after a while settles back into the old, comfortable pattern. That’s the problem with routines. They feel good. They feel familiar. They are here to stay. We tend to shift back to them because they are ingrained in our subconscious. Willpower alone may be able to overcome them for a while, but not for long. Our subconscious is stronger than our consciousness. So, they cannot be overcome by will alone, but only by time, slowly. But they can be overcome. New routines can be established, slowly trained and, at the end, will be executed automatically, just as the old ones. And they will feel as good. And they will have the desired outcome that the previous had not. But then, if willpower alone is not enough, how can they be “slowly trained”? Easy. By SMALL steps. Willpower is enough for small steps towards the establishment of a new routine. The smaller the steps, the smaller the willpower needed, the longer the time it takes to establish a new habit. Surely, we will prove a surge of willpower when deciding to change our old ways, because we are excited by the prospect of the new. But how can this initial surge be used best? Drops the seeds of change. Built a framework to analyze and prepare the path to change. Waking up? Changing your habits from sleeping in to early riser all in one go requires an inordinate amount of willpower and, if this willpower comes to miss one time, relapse is instantaneous. Thus, do not use the willpower surge to set the clock 4 hours earlier tomorrow. Use it to prepare a schedule where you can chart your future wake-up times. Then, setting your clock 5 minutes earlier, then 10, then 15, while enjoying the small successes and ignoring (yes, ignoring) the occasional relapse will, over time, lead to the desired outcome. The initial willpower will provide you with a framework and the resolution necessary to begin the process. Over time the initial surge will abate, but you will always have enough left to master the small steps on the way to the top. Think of it like a long voyage. Your enthusiasm to commence it may be praiseworthy, but using it to begin running like hell towards the final destination will soon leave you without energy and unable to complete the voyage. Your enthusiasm should be used to plan the daily routes, seek out shelters along the way, prepare everything necessary for the time that lies ahead. It’s the over time part of habit building that proves difficult. It seems as we might have lost the ability to wait for something. Our collective habit seems to have made us incapable of thinking that, in order to achieve something, time is required. We want it all, and we want it now. So what to do? Well, while a quite fundamental habit, it’s still a habit. And it can be changed. Remember the three layers? They have a hierarchy inside them too (Wollis, 1999). Habits, especially, are built upon other habits. You want to change one of your habits? The way you attempt to change your habits is a habit too. The ability to accept that it may take time and prolonged, low-level willpower to achieve change and that a sudden surge of volition is not enough can be trained. So, you better start on a higher hierarchical level of your habit layer if you find yourself unable to change even basic things such as establishing and maintaining the habit to go to the gym. How? Well, that’s a good question. My guess is, that is so personal that there can be no normative guideline and that all you can do is observing yourself and noticing small change in your ways. It is probably a ever-so-complex interplay of learning by doing, learning to change by attempting to change. Still, remember: although the paths to new habits are different for everyone, the outcome is always the same: success or failure. What is your path? My path is to write about it.   On a wholly unrelated note: http://www.stevepavlina.com/blog/2008/05/how-to-be-a-man/
  • In die Ecke getrieben.
    Dies sind gute Neuigkeiten. Mal abgesehen davon, das sich die Kirche wieder als das zeigt was sie ist, und zwar eine Bande von machtgierigen, manipulativen, mafiösen Individuen, die andere Menschen und deren Drang zur Religion schamlos ausbeuten. Wer anfängt so rumzupöbeln, spürt das Ende nahen. Das kann nur gut sein. Furthermore, I invoke Godwin’s Law!
  • Generating naturally-sounding electronic instruments
    As i was drifting off to sleep, my thoughts wandered to the topic of eletronically generated instrumental sounds. Think of a violin. Now, think of a soundwave that has (nearly) the same properties as a note played by that instrument. What sound will you “prefer”, i.e. what sound sounds more “natural”? Do people tend to prefer real instruments over eletronically played versions? Why? What is the difference? It could be that the subtle difference in the timbre (or the perception thereof) of the sound generated by the resonance of the body of the violin has a different shape than that generated by speakers. Or is the way the shape of the soundwave generated by the violin differs by small yet perceptible details from the eletronically generated one? Has the natural sound of a violin random influences such as the casual vibration of atoms that make up the string, influences that are beyond a trivial imitation by lines of program code and yet noticeable enought? Or is the difference only perceived when the listener know about the different origins of one same sound? I will investigate this when i wake up.
  • Koch-Mehrin und der Vacláv Klaus
    Oder: diskutiere nie mit einem Vacláv Klaus, sonst zieht er dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich durch Erfahrung. “Unsere” Europa-Spitzenkandidating Koch-Mehrin hat sich im Focus-Blog den Mund über Vacláv Klaus zerrissen. Was in aller Welt hat sie dabei geritten? Der Ton des Artikels ist reichlich undifferenziert und unsouverän, vor allem weil Deutschland eben selber noch nicht dem Vertrag zugestimmt hat (ob das geschehen sollte, könnte ja auch noch mal diskutiert werden). Ob es nun an Karlsruhe wie hier oder an einer versprengten Minderheit im tschechischen Parlament liegt, ist doch egal und gibt der Koch-Mehrin jedenfalls keine Handhabe um die Tschechen dumm von der Seite anzumachen. Was stimmt: ein Teil der tschechischen Politiker hat sich mit ihren Kaspereien zum Thema Europa nicht viele Freunde gemacht. Kurz ein Reminder was tatsächlich passiert ist, unabhängig von Koch-Mehrin’s Motzereien: die OSD, die Demokratische Bürgerpartei und ein Pendant der hiesigen CDU, hat im Moment zusammen mit einer kleineren konservativen Partei und den Grünen (!) eine wackelnde mal Mehr- mal Minderheit im nationalen Parlament und ist auf Überläufer der Sozialdemokraten angewiesen. Für die Ratifizierung des Vertrags im Abgeordnetenhaus (unser Bundestag) braucht es aber mehr als eine einfache Mehrheit und dadurch können die Europakritiker innerhalb der OSD (ca. die Hälfte der Abgeordneten der OSD, also ca 40 Abgeordnete von 81 der OS von ca 190 im gesamten Parlament) die Ratifizierung torpedieren. Klaus, einer der Gründer der OSD und Staatspräsident, ist gegen Lissabon – Topolanék, der Ministerpräsident und ebenfalls in der OSD, ist dafür. Die Tschechen sind zu 60% für den Vertrag – das Abgeordnetenhaus neuerdings, nachdem OSD-Abgeordnete zweimal die Abstimmung torpediert haben, zu zwei Dritteln dafür. Nur Klaus beharrt darauf, das alles sowieso nicht zu unterschreiben. Er hat ein suspensives Veto – wenn der Vertrag also erneut vom Parlament ratifiziert wird, muss er. Die Kritik an dem Lissabon-Vertrag ist immer der Mangel an Demokratisierung der Union. Ist DAS aber Demokratie? Die Instrumentalisierung von wichtigen Entscheidungen von Seiten einer Partei, deren Mehrheit im Parlament wackelt und von der Teile durch großes europakritisches Rumposaunen hoffen, sich ein wenig Profil zu geben und dabei das untergeht, was im Vordergrund stehen sollte, eine inhaltliche Diskussion über den Lissabon-Vetrag? Ist Demokratie, wenn ein in Unehren (Spendenaffäre…) ergrauter Staatspräsident, der sich zwar liberal nennt aber damit eher konservativ meint, sein Veto einlegt, um seine eigene politische Agenda durchzudrücken? Nein, der Klaus hat soviele Skelette im Schrank, wenn man den schüttelt klingt es drin wie eine Ladung Maracas. Das was er gerade macht ist das, was Politik seinen schlechten Namen gibt. Und sein sich liberal nennen und nebenbei gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften tönen, die globale Erwärmung als völligen Humbug zu deklarieren und sich dann noch bei den Kommunisten anzubiedern, um seine Wahl zu sichern, das setzt dem Ganzen die Krone auf. Der Typ hat sich inzwischen so weit selbst disqualifiziert, dass seine Opposition gegenüber Europa sich in eine lange Reihe von mindestens mehr als fragwürdige Positionen einreiht. Aus dem Mund kommt nichts Konstruktives mehr. Daher vielleicht der Ton von Koch-Mehrin, die sich dadurch auf Klaus’ Niveau begibt und sich ebenfalls mitdisqualifiziert. Man könnte es ja durchaus VIEL besser machen. Weil der Lissabon-Vertrag ein bürokratisches Ungetüm ist, was viel zu viel verschlimmbessert und wichtige Sachen völlig außen vor lässt. Was unlesbar ist. Ein Mischmasch, nicht Europäische Verfassung (die sowieso von Franzosen und Niederländern torpediert wurde) und nichts anderes, Fisch oder Fleisch. Aber trotzdem nötig ist. Man kann mittlerweile nicht mehr gegen Lissabon sein, ohne irgendwelchen Demagogen jeglicher politischer Coleur in die Hand zu spielen. Sie haben es geschafft, teilweise die Interpretationshoheit zu erlangen – nun dürfen sie nicht auch noch das ursprüngliche Ziel erreichen. Das ist Politik. Was das Schlimmere an der Sache ist: Koch-Mehrin gibt durch ihr Tackle mit gestrecktem Bein denjenigen Recht, die Europa für ein abgehobenes, machtgieriges Konstrukt voll Hybris halten. Das ist nicht Politik. Das wird Europa zu Fall bringen.
  • Bloatware rebellion: JamFM.de again
    In the third instalment of my war on bloatware series, the first and only enemy of hassle-free streaming pleasure returns. After being defeated the first time around, JamFM.de has risen up again. As you probably won’t have noticed, jamfm.php on phikappa.eu has stopped working – it can’t extract the token anymore. Why? The reason is simple. The address where the flash player is located has changed. I replaced it in the script and everything in good order again. [Edit, one minute later] You’d think! But no, seems as JamFM’s own player cannot find the mp3 file anymore. Booo! We’ll switch to Windows Media, then. (Outdated) Please find the new version where the old one was: http://phikappa.eu/jamfm.php (this does not work, but may at some point in the future You can display an URL to paste to VLC or your mms:// capable player of choice here: http://phikappa.eu/jamfm_asx.php [Edit] Please find a script at http://phikappa.eu/jamfm/jamfm_wm.php that generates an .asx you can directly open with your Windows Media Audio-capable player of choice from the browser. [Edit 2] Well, somebody already discovered the same “sikkrit” things on the nacamar server i did… so the next steps i’d have done just became redundant. Have fun with http://www.project-fx.de/tiscali/
  • You can quote me on this

    “Political activity? Not at the moment, thanks but no thanks. I don’t see our civil rights in danger right now. True, democracy in itself isn’t a guarantee of individual freedoms – since the majority of people is absolutely stupid, this majority will have no difficulties in signing away their rights for some vague jet compelling promises uttered by demagogues. But in my immediate space-time neighbourhood, i don’t see any major risks. After securing my private independence, however, i shall surely seek public office to serve those like me.”

    – The author

     

  • Update: Circumventing bloatware – the jamfm.de web stream
    Here we are. By going to http://phikappa.eu/jamfm.php you will be promted to save a *.pls file (or it will download automatically, depending on your browser settings). You can open this pls file in your audio player of choice and it will start streaming the 96 kbps MP3 stream. 🙂 Even if you stop the playback and then get start it again, it should work – however, if you get an 401 error or a password request, just generate a new pls again. Free the streams – against bloatware.  Here’s the source code: jamfm.php code as a ZIP file.
  • Getting streams from bloatwaring internet radios: jamfm.de
    Some Internet Radios are not their listener’s friend. In the case of jamfm.de, the radio is not your friend on so many levels. visit their webstream selector at http://www.jamfm.de/cms/streams-playlist/stream-playlist/stream-playlist.html and you get a choice between MP3 or WMA streaming. Nothing exeptional, you’d think. But no. Instead of a pristine mms://, .asx or .pls all you get is a bloatware html/flash page with no apparent controls. Flash-Ads before playback. POPUPS! URGH! No me gusta. No gusta my iTunes, either. Ok, let’s dig a bit deeper, maybe there is some way to get to the stream. Peeking inside the HTML of the page(s) http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/frameset_mp3.html and http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/frameset.html (mp3 and wma, respectively) we find a clue that the answer to the question at hand my lie somewhere close. I’ll now proceed separately, first detailing the results for the mp3 stream and then for the WMA stream. 1) MP3 Ok, the http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/frameset_mp3.html wants us to go to http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/forwarder_mp3.html which redirects to http://213.200.64.229/sltokens/flashplayer/stream-mp3-player.php?stream=jamfm/livestream.mp3 which is a really small flash player. Much improvement, but still we’d need a flash-capable browser to listen to the stream (hello iPhone, waving at you). So, the flash applet does accesses this file: http://62.144.180.170:80/jamfm/livestream.mp3?token=e5d5816ce89fe048baa280725383bfb9. Not good. Not good at all. Dynamically generated token. When inserting this URI into VLC or iTunes, you get the stream, BUT. Once you stop the stream and then try to restart it, you get a password request for “Icecast2 Server on 62.144.180.170”. Same thing when opening the URI inside Firefox. So everytime you want to access the mp3 stream, you need to go to the flash player (and here to you’ll be asked a password sometimes, just reload it and it will work), get the MP3 file with token and insert it into itunes. Not really practical, as you may agree. There are two options here: 1) finding out the password asked or 2) writing a script that somehow gets a correct token from the flash player page and writes a pls with the correct mp3 or, even better, a script that relays the stream so that e.g. iTunes can accept the URL right away. Both options go beyond the scope of this article at the moment. 2) WMA http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/frameset.html sends us to http://213.200.64.229/freestream/download/jamfm/forwarder.html like the mp3 does. This forwarder.html sends us to http://213.200.64.229/sltokens/stream-radio-player.php?stream=jamfm/livestream.wma. The Activity tabs of Safari does not help here, so off we go to firefox. Going to “Media” in the “Show page info” (get to url, you’ll hear the music start or a small controller (much like the mp3, at the end)) and we get this URL called by the stream-radio-player.php: http://lsd.newmedia.tiscali-business.com/bb/redirect.lsc?adid=0&stream=jamfm/livestream.wma&content=live&media=ms&token=e665919ce58c3422a2f953a4f18040fbs Saving the redirect.lsc file and looking at it with a text editor, we get something which (result!!) yields the WMA stream. It is: mms://62.26.161.89/jamfm$livestream.wma?token=665919ce58c3422a2f953a4f18040fbs. Not better than mp3. Same caveats apply. Damn token. Inserting this URL into VLC only results in a 401 Access denied. Here too, there are only two options: break the password or get the token from somewhere and add it dynamically. This is not over. Update CURL http://213.200.64.229/sltokens/flashplayer/stream-mp3-player.php?stream=jamfm/livestream.mp3 and the token is in the javascript: var token = “xxx”; Add the xxx to http://62.144.180.170:80/jamfm/livestream.mp3?token=xxx and you’re ready to go. I guess i’ll learn PHP tonight.
  • the con man
    Do you ever feel you have conned your way through life without being worth all the things you’ve achieved? Ladies and Gentlemen, this is a post by our anonymous guest blogger who goes by the name Mr. Washington Carter (so much for anonymousness). His first, but surely not his last. Have a good read! Dearest Jurors, please bear with me and let me plead my case. You accuse me of being an impostor and you might be right. But despite your spiteful accusations, i will reveal myself for what i really am. I am solely lucky and an able con man. The fact that i am where i am, with a wonderful girlfriend who loves me despite all, a great work, university diploma coming up and a quite bright future with a lot of opportunities, i feel i failed. I did never rise up to my full potential, instead i’ve been ambling along the way and getting by with able tricks to avoid complete failure. Always on the brink of being discovered for what i am: a con man. A lazy, procrastinating, fearful con man.
    conman
    Only known image of Mr. Washington Carter
    Surely, also pulling it off for so long and with some success requires some skills. But lies have short legs, as they say. For now they did not catch me, but for how long encore? For all of my school days, mediocre despite doing less than everyone else, i was on the brink of repeating a year but always able to manage barely to stay afloat. Conning. University was the same, a frustrating mediocreness on my part. But now i am ahead of the race, finishing sooner than anyone else, with my good share of internships (things i got conning) and a semester abroad. Not the US, as i wished, but hey… Is this conning? Surely i did not work as hard as other people to obtain these things. I barely worked at all. I don’t know, i sometimes implore the failure so that i can stop being a con man. But i cannot fail. I am a gifted man who, in order to grab a quantum of the satisfactions he would surely get without his condition, cons his way through life. Is this a compelling reason to con? Most certainly not. But i will always feel i’m living on 20% of my possibilities. Not doing what i want to do, but doing what i think i must do. Too fearful to explore the endless alternatives, too fearful even to imagine them. Why? I have an idea why. This society, this world is not one with compassion for people like us. But we need to survive, we need to adapt. That’s why we con. Futhermore, despite a fair chance of achieving everything i want in life, i probably won’t be able to savour it. This, dear jurors, is already the greatest of punishments.
  • spammy spam all over the spam
    In the last days there has been an influx of spam comments on this blog. I’m quite curious about what the trigger was. Google says i’m not linked anywhere on the open internet but on my last.fm user page. While this may not be great in terms of public visibility, it is obviously not true, which means a lot of content on teh intertubes, more than i thought, is hidden from google. Other links exist, like one at my posterous.
    spam
    spam
    Anyhow, i guess some botnet has launched a crawl of the web, looking for blogs and then spamming them. Whatever the cause, the spam has a peculiar property. No payload (links) in 80% of the cases and indiscernible blabblings with not-interpreted html links thrown in in the rest of the bunch. I’m seeing this kind of stuff at the support email address at work too. What happened? Have the botnets gone mad? Was the payload corrupted? Did some spam summer-intern got the format wrong? Who will ever know what happens in the shady business of spammerworld… I quite liked the experiment conducted by University of California and UCSD that shows that despite meager margins (0.00001% response rate for spam mails), a 1 million strong botnet could yield over 2m in revenue a year. If only the overall loss in productivity in the economy weren’t a few multiple times that amount, i would tip my hat to those pesky spammers.
  • Lil’ buddy 🙁
    I had tears in my eyes reading his twitterpage: http://twitter.com/MarsPhoenix See you soon, little lander :*
  • Apple,…
    …i hate love am angry with you. Because you make beautiful looking pieces of technology that are a joy to work with. But then they fail. Invariably. You see, the beauty of a relationship with a technological item, in contrasto to one with a real human being, the technology does not die. Never. It will always be there for you. I am typing this on the sexy, lean, engaging Powerbook one can see in all it’s glory a few posts below and everything is perfect. Except that Leopard is sluggish. Because you shipped faulty mainboards and i’m stuck with 1 GB of RAM. The screen freaks out every time the PB comes out of sleep. You see, the problem with being perfect is that once you err i hate you even more because i know you could have acted otherwise. But you did not. Deliberately? My offended self thinks so. At the end, i’m just a marketing student and you have just bad customer services and don’t like to admit your errors. That puts a strain on our relationship, you know? But otherwise, you’re quite perfect. But don’t push it. It’s the small things that end even the most engaging love story.
  • Shuffling Drives: A Powerbook DVD-RW in a MacBook?
    Fast answer: Maybe. Long answer: uuuuuuhm. Well. Lemme think. Duh. Ok. Maybe? Since i’ve welcomed a MacBook C2D 2 GHz to our all-mac household, i’ve been between a rock and a hard place. On the one hand the MacBook is fast, small and lovely all around. On the other hand, it’s “predecessor”, a PowerBook 15″ 1.5GHz, now retired from mobile duty, sits on my desk, hooked up to a 17″ LCD and being a great dual screen workhorse (and after a small project of mine also silent AND cool). Anyway, i think this issue will be for the next post. Now this otherwise lovely, if somewhat battered, MacBook has only a CD-RW. The Powerbook has a DVD-RW which cannot be used since the slot-in drive is covered by the notebook stand it’s sitting on. You see where i want to go here. Straight to the porn:
    In their gory entrails: MacBook and Powerbook
    In their gory entrails: MacBook and Powerbook
    You can see how the logic board of the MacBook is really small compared to the larger one of the Powerbook. Nothing surprising given their different specs, but still worth a mention. So, after taking out the two drives i compared them and sadly, the DVD-RW of the PowerBook was quite substantially higher than the MacBook drive. Bummers. This seems a no-go (or better, a no-fit), although the specs were the same (standard PATA notebook drives). BUT. Upon remounting everything, i found that the sort of cage that gets mounted at the side of the drive leaves some room for a higher drive, so maybe…. At this point however i had already given up and just wanted to put those macs back togheter. Still now i’m left with a lingering doubt if after all it would have been possible. After reassembling them they still work (i’m always surprised, given my amateurish skills in laptop (de)assemblage) and that’s good news. Another good news: i’ve modified the stand so that the PowerBook drive is again usable. Sorry, MacBook, will be for another time.